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Schottische Rezepte
Nachfolgend finden Sie die bekanntesten schottischen Rezepte. Suchen Sie auch Rezepte, die mit Whisky in Verbindung stehen bzw. mit Whisky gemacht werden, dann sollten Sie unbedingt hier einmal nachsehen, denn dort finden Sie meine gesammelten Rezepte mit schottischem Whisky!
Diese Seite gliedert sich zur einfacheren Orientierung in die folgenden Abschnitte:
Sofern nicht anders vermerkt, gelten die hier angebotenen Rezepte stets für 4 Personen.
Cock-a-leekie (Schottische Hühnersuppe mit Backpflaumen)
Zutaten
- 1 Huhn (1,2 bis 1,5 kg)
- 2 große Stangen Porree, gehackt
- 1,5 l Wasser
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL Thymianblätter
- 1 Bund Petersilie
- 2 TL Salz
- 1 TL zerdrückte schwarze Pfefferkörner oder grob gemahlen
- 12 entsteinte Trockenpflaumen
Zubereitung
Die Lauchstangen putzen, waschen und fein hacken. Das Huhn abwaschen und trocken tupfen. Überschüssiges Fett abschneiden und das Huhn halbieren. Wasser in einen großen Topf geben. Das Huhn den kleingehackten Lauch die Kräuter und das Salz hinzugeben und langsam zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und ohne Deckel etwa 1½ Stunden köcheln lassen. Den dabei entstehenden Schaum immer wieder abschöpfen. Lorbeerblatt und Petersilie entfernen. Das Huhn vorsichtig aus dem Topf heben und etwas abkühlen lassen. Die Haut und die Knochen entfernen und das Fleisch grob zerteilen. Das Fleisch zusammen mit dem Pfeffer und den Pflaumen wieder in den Topf zurückgeben und unter Rühren erhitzen.
Scotch Broth (Schottische Graupensuppe)
Zutaten
- 1 kg Lammnacken
- Salz
- 500 g Steckrüben
- 2 EL Zucker
- 500 g Möhren
- 500 g Porree
- 200 g dicke Gerstengraupen
- Pfeffer
Zubereitung
1½ l Wasser zum Kochen bringen, das gewaschene Fleisch hineinlegen und kurz aufkochen. Abschäumen, salzen, etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen. In der Zwischenzeit die Steckrüben schälen, waschen und würfeln. Den Zucker mit ½ l Wasser verrühren und über die Rübenwürfel gießen, damit der strenge Geschmack gemildert wird. Die Möhren schälen, waschen und grob raffeln, den Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Von Möhren und Porree je eine Suppentasse voll beiseite stellen. Die Steckrüben abgießen und alle Gemüse mit den Graupen zum Fleisch geben. Zugedeckt bei milder Hitze 1 ½ Stunden leise kochen lassen. Gelegentlich abschäumen. Dann das Fleisch herausnehmen und vom Knochen lösen und würfeln. Mit dem beiseite gestellten Gemüse in die Suppe geben und weitere 10 Minuten mehr ziehen als kochen lassen. Herzhaft mit Pfeffer würzen und heiß servieren.
Lady Tillypronie's Scotch Broth (Lamm-Gemüsesuppe)
Zutaten
- 750 g Lammbrust
- 4 Zwiebeln (in Scheiben geschnitten)
- 3 Weiße Rüben (in Scheiben geschnitten)
- 2 Möhren (in Scheiben geschnitten)
- 1 l Salzwasser
- 8 Pfefferkörner
- 2 kleine Lauchstangen in Ringe geschnitten)
- 1 Staudenselleriestange (in Scheiben geschnitten)
- 3 EL Graupen
Zubereitung
Das Lammfleisch, jeweils 2/3 der Zwiebeln, Rüben und Möhren mit dem Salzwasser und den Pfefferkörnern aufsetzen, zum Kochen bringen und zugedeckt 3 Stunden köcheln lassen. Abkühlen lassen und das Fett abschöpfen. Die Brühe abgießen und aufbewahren. Das Fleisch entbeinen und in Stücke schneiden. Fett und Gemüse wegwerfen. Den Topf ausspülen, die Brühe mit den restlichen Gemüse und den Graupen wieder einfüllen und zugedeckt 45 Minuten köcheln lassen. Das Lammfleisch zugeben und 5 Minuten in der Gemüsesuppe erhitzen. Hinweis: Das Rezept notierte Lady Clark of Tillypronie um 1880. Ab 1841, als ihre Familie Revolutionsflüchtlinge aus Frankreich aufnahm, hat sie Tausende von Rezepten gesammelt. 1851 heiratete sie einen Diplomaten und lernte auf Reisen die Küche vieler europäischer Länder kennen.
Cullen skink (Kartoffelsuppe mit Räucherschellfisch)
Zutaten
- 1 geräucherter Schellfisch, etwa 350 g oder Kabeljau
- 1 Zwiebel, gehackt
- 1 Bund Suppengrün
- 900 ml (3¾ Tassen) Wasser
- 600 g Kartoffeln, geviertelt
- 600 ml (2½ Tassen) Sahne
- 1 EL Butter
- Salz
- Pfeffer
- frischer Schnittlauch, gehackt (für Garnitur)
- knuspriges Brot zum Servieren
Zubereitung
Bringen Sie Schellfisch, Zwiebel, Suppengrün und Wasser in einem Topf zum Kochen. Schöpfen Sie den Schaum ab und pochieren Sie den Schellfisch 10 bis 15 Minuten, bis er zu zerfallen beginnt. Heben Sie den Fisch aus dem Topf und entfernen Haut und Gräten. Zerteilen Sie das Fleisch, geben es der Brühe hinzu. 30 Minuten köcheln lassen. Seihen Sie dann die Brühe ab. Gießen Sie die Brühe zurück in den Topf und köcheln darin die Kartoffeln etwa 25 Minuten zart. Heben Sie die Kartoffeln mit einem Abseihlöffel aus dem Topf, gießen Sie die Sahne hinein und kochen sie auf. Zerquetschen Sie die Kartoffeln mit der Butter und rühren sie kräftig in die Flüssigkeit im Topf, bis diese dick und cremig ist. Geben Sie den Fisch wieder hinein und schmecken die Suppe ab. Servieren Sie mit Schnittlauch bestreut.
Hotch Potch (Hairst Bree, harvest broth)
Zutaten
- 750 g Lammfleisch; geputzt und gewürfelt
- 225 g Gelbe Erbsen
- 115 g Weiße Bohnen
- 6 Frühlingszwiebeln geputzt und gehackt
- 2 Karotten; geputzt und grob gehackt
- 350 g Steckrüben; geputzt und grob gehackt
- 1 mittlerer Blumenkohl; geputzt und in Röschen aufgeteilt
- 1 kleiner Lattich; in feinen Streifen
- Salz
- 1900 ml Wasser
- 1 EL Petersilie; gehackt
Zubereitung
Fleisch mit leicht gesalzenem Wasser kalt aufsetzen, aufkochen, Schaum abschöpfen. Die Hälfte der vorbereiteten gelben Erbsen und weißen Bohnen, sowie die Zwiebeln, Steckrüben und Karotten zugeben, zudecken und eine Stunde köcheln lassen. Nach dieser Stunde die restlichen gelben Erbsen und weißen Bohnen zusammen mit dem Blumenkohl und dem Lattich beifügen, 30 Minuten köcheln lassen. Abschmecken, kurz vor dem Servieren Petersilie einrühren. Hinweis: Gelbe Erbsen und weiße Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag im Einweichwasser (oder in frischem Wasser) halbgar kochen.
Hotch-Potch - Eintopfgericht (Hairst Bree - Erntesuppe) - Alternative
Zutaten
- 900 g Lammkoteletts, frisch aus dem Nacken
- 2 Tassen Erbsen, grün, geschält
- 1 Tassen Bohnen, weiß, geschält
- 1 mittlerer Blumenkohl oder kleiner Kohlkopf
- 4 kleine Rüben
- 4 Möhren
- 6 Frühlingszwiebeln
- 1 kleiner Kopfsalat
- 2 TL Minze, gehackt
- 1 EL Petersilie Ist frisches Gemüse nicht zu erhalten, können auch verwendet werden: junge Nesselspitzen wilder Spinat, Liebstöckel wilde Karotten, Knoblauch
- 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- ½ TL Pfeffer
- 10 Tassen Wasser
Zubereitung
Das Lammfleisch mit dem Salz und dem Wasser langsam kochen lassen, abschäumen. Im geschlossenen Topf 1 Stunde sieden lassen. Rüben, Möhren, Zwiebeln, Blumenkohl klein schneiden, den Kopfsalat in Streifen schneiden. Nach der 1 Stunden die Rüben, Möhren, Bohnen, Zwiebeln sowie 1 Tasse Erbsen zur Suppe hinzugeben, und noch einmal im geschlossenen Topf rund 90 Minuten sieden lassen. Dann den Blumenkohl, Kopfsalat, die restliche Tasse Erbsen, den Zucker und die Minze hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weitere 30 Minuten im geschlossenen Topf sieden lassen. Kurz vor dem Servieren die Petersilie hinzufügen. Die Suppe soll sehr dick, das Fleisch und das Gemüse jedoch nicht zu weich sein. Zubereitungszeit: insgesamt etwa 3 Stunden
Fleischsuppe
Zutaten
- 125 g Erbsen, getrocknet
- 2 EL Perlgraupen
- 750 g Nackenkoteletts vom Lamm (6 Stück)
- 1,5 l Wasser
- 1 Stange Lauch, in 2 cm lange Stücke geschnitten
- 1 gelbe Rübe, in 1 cm große Würfel geschnitten
- 1 groß Karotte, in 1 cm große Würfel geschnitten
- 1 Selleriestange, in Scheiben geschnitten
- 500 g Weißkraut, in Streifen geschnitten
- Salz
- Pfeffer
- 75 g Petersilie, frisch gehackt
Zubereitung
Die getrockneten Erbsen in ein Schüssel geben, mit Wasser bedecken und über Nacht ohne Deckel stehen lassen. Danach gut abtropfen lassen. Erbsen, Perlgraupen, Lammfleisch und Wasser in einen großen, schweren Topf geben und aufkochen. Den Schaum abnehmen und den Lauch und die Rübe hinzugeben. Bei niedriger Hitze 1½ Stunden zugedeckt köcheln lassen. Die Karotte und den Sellerie zugeben und weitere 30 Minuten kochen lassen. Das Weißkraut hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis der Kohl weich ist. Die Suppe schließlich nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Vor dem Servieren die Petersilie unterrühren.
| Wild- / Fleisch- / Fischgerichte |
Forelle mit Drambuie
Zutaten
- 4 Regenbogenforellen, gereinigt, aber mit Köpfen
- 50 g weiche Butter
- 1 gestrichener TL getrockneter Oregano
- 150 ml Naturjoghurt
- 150 ml Sahne
- 1 EL Drambuie
- Salz
- Pfeffer
- Zitronenscheiben zum Garnieren
Zubereitung
Die Forellen waschen und vorsichtig trocken tupfen. Eine ofenfeste Form mit der Hälfte der Butter einfetten. Den Fisch in die Form legen, den Rest der Butter darauf verteilen und mit Oregano bestreuen. Den Joghurt, die Sahne und den Drambuie verrühren, würzen und über die Forellen gießen. Bei 180°C etwa 20 Minuten offen backen. Zum Servieren mit Zitronenscheiben garnieren.
Garnelen Eilean a´Chèo (Garnelen mit Gemüse und Reis)
Zutaten
- 8 EL Butter
- 700 g geschälte rohe Garnelen oder Scampi
- 200 g Zwiebeln
- 200 g frische weiße Champignons
- 1 rote Paprikaschote
- Salz
- Pfeffer
- etwas Drambuie
- 220 ml Sahne
- 200 g Langkornreis
- 1 Zitrone
- Petersilienzweige zur Dekoration
- einige King Prawns zur Dekoration
Zubereitung
Den Reis in reichlich Salzwasser kochen. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zitrone in Achtel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Butter schmelzen und die Garnelen, Zwiebeln und die gesäuberte Paprika anschmoren. Dann die Pilze und den Drambuie dazugeben. Das Ganze würzen und die Sahne hinzufügen. Den Reis abgießen, auf Tellern verteilen und die Masse darauf anrichten. Mit King Prawns, Zitrone und Petersilie garnieren.
Scottish Herrings (Schottische Heringe)
Zutaten
- 4 Heringe (küchenfertig)
- 4 EL mittelgroße Haferflocken
- 4 EL Schmalz
- 8 Scheiben Frühstücksschinken
- Salz
- frischer Pfeffer
Zubereitung
Die Heringe säubern und entgräten (wenn nötig), trocken tupfen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Jeden Fisch mit Haferflocken bestreuen, dabei die Flocken fest andrücken, damit sie nicht abfallen. Das Schmalz in einer großen Pfanne zerlassen und die Heringe sowie den Schinken für drei bis vier Minuten je Seite braten, bis alles gar und gebräunt ist. Das Ganze auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Zitronenstückchen, braunem Brot mit Butter sowie ein wenig kalter oder warmer Senfsauce servieren.
Schottischer Lammtopf
Zutaten
- 500 g Lammfleisch, Schulter
- 1½ l Fleischbrühe
- Salz
- Weißer Pfeffer
- 140 g Karotten
- 160 g Weiße Rüben
- 3 Lauchstangen
- 600 g Kleine Kartoffeln
- 8 EL Perlgraupen
- 10 g Zucker
- 2 TL Getrocknete Pfefferminzblätter oder
- 1 Bund frische Minze
- 1 Bund Petersilie
- Estragonessig
Zubereitung
Das Lammfleisch vorbereiten und in 3 cm große Stücke schneiden. Die Fleischbrühe in einem Topf aufkochen, das Fleisch reingeben und mit Salz (Vorsicht bei pre-sale-Lamm) und weißen Pfeffer kräftig würzen. Die Möhren, weiße Rüben und den Lauch waschen, putzen, in Scheiben schneiden. Die kleinen Kartoffeln schälen und mit dem Gemüse zum Fleisch geben. Die Perlgraupen einrieseln lassen, den Zucker und die getrockneten Pfefferminzblätter oder die frische Minze dazugeben, bei kleiner Hitze 35 Minuten köcheln lassen. Vor dem Schluß mit Estragonessig abschmecken, eventuell nachsalzen. Die Petersilie säubern, hacken, vor dem Servieren über das fertige Gericht streuen und unterheben. Garzeit: 30 bis 40 Minuten. Hinweis: Zum Tieffrieren gut geeignet: die Petersilie weglassen! Erst nach dem Auftauen und Erwärmen über den Eintopf streuen und unterheben.
Haggis (Gefüllter Schafsmagen)
Zutaten
- 1 Schafsmagen
- Schafsinnereien (Lunge, Leber, Herz)
- 250 g Schafsnierenfett
- Salz, schwarzer Pfeffer
- 3 Zwiebeln
- 500 g Grobes Hafermehl
Zubereitung
Den Schafsmagen gründlich waschen, umstülpen, und sauber auskratzen. In kaltes Salzwasser legen und über Nacht weichen lassen. Innereien und Fett waschen, in kochendes Wasser geben und zwei Stunden köcheln lassen. Herausnehmen, Luftröhre und Knorpel entfernen und alles fein hacken oder durch den Wolf drehen. Zwiebeln schälen und im Kochwasser blanchieren. Anschließend ebenfalls fein hacken. das Wasser aufbewahren. Das Hafermehl in einer Pfanne langsam rösten. Mit den anderen Zutaten und mit etwas Kochwasser zu einer geschmeidigen Masse kneten. Den Schafsmagen damit zu etwa zwei Dritteln füllen, die Luft herausdrücken, zunähen - gegebenenfalls auch in der Mitte abbinden - und mehrmals einstechen, damit er beim Kochen nicht platzt. In leicht kochendem Wasser zugedeckt 3 bis 4 Stunden garen. Danach warm stellen und die Fäden herausziehen. Nach dem Aufschneiden mit viel Butter servieren und clapshot, einem Püree aus Steckrüben und Kartoffeln, servieren. Info: Haggis gilt als das schottische Nationalgericht schlechthin. Auswärtigen Gästen erzählen die schottischen Gastgeber gerne, daß Haggis ein seltsames Fabeltier sei, das nur sehr schwer zu erlegen sei, weil es ihm gelänge, die Jäger immer wieder zu überlisten. Haggis gibt es zwar das ganze Jahr über in Schottland, aber seinen festen Platz hat Haggis allerdings auf der Sylvesterspeisekarte und am 25. Januar, "Burns Night", wenn man des Dichters Robert Burns gedenkt. Neben Walter Scott gehört Burns zu Schottland größten Dichtern. Burns selbst hat dem Haggis das vielstrophiges Gedicht "To a Haggis" gewidmet. In manchen Landesteilen wird neben den oben angegebenen Innereien auch Bauchfleisch und Rippenstücke verarbeit.

Haggis (Gefüllter Schafsmagen - Variante mit Hammelfleisch)
Zutaten
- 1 Lamm-Magen; einschließlich "pluck-lights" (Lunge)
- 1 Lammherz
- 1 Lammleber
- 450 g Hammelfleisch, mager
- 175 g Haferflocken
- 225 g Talg; kleingeschnitten
- 2 große Zwiebeln
- 150 ml Fleischbrühe
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
Den Magen in gesalzenem Wasser über Nacht wässern. Am nächsten Tag, Magen, pluck lights, Leber und Herz in einem Topf mit Wasser bedecken und 1½ Stunden kochen. Schaum abschöpfen. Nach dem Kochen abtropfen und auskühlen lassen, evtl. Haut und Knorpel entfernen. Leber, Herz und Hammelfleisch sehr klein schneiden. Die Haferflocken in einer Pfanne anbräunen bis sie leicht knusprig sind. Zu dem kleingeschnitten Fleisch geben. Die Zwiebeln hacken und zusammen mit dem Talg untermischen. mit Salz und Pfeffer würzen, evtl. etwas von der Brühe zugeben und gut durchmischen. Dann in den Magen füllen, der Magen darf nur zur Hälfte gefüllt werden, weil die Füllung beim Garen auf das Doppelte aufgeht. Die Öffnungen mit einem Faden gut verschließen. Den Magen auf einem umgedrehten Teller in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Wasser wieder zum Kochen bringen und den "Haggis" mit einer Nadel rundum einstechen damit er nicht aufplatzt. 3 bis 4 Stunden leise simmern lassen.
Haggis aus der Pfanne
Zutaten
- 350 g Lammleber
- 2 mittlere Zwiebeln
- 175 g Talg; kleingehackt
- 75 g Haferflocken
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
Leber zusammen mit den gehackten Zwiebeln in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und 30 Minuten leicht köcheln lassen. In ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Brühe aufbewahren. Die Leber nach dem Abkühlen fein schneiden und zusammen mit den Zwiebeln, Talg und Haferflocken in einen Topf geben. Würzen und soviel von der Brühe zugeben bis alles feucht aber nicht naß ist. Zum Kochen bringen und etwa 1½ Stunden leicht köcheln lassen. Immer wieder einmal rühren und bei Bedarf etwas Brühe zugeben. Man kann die Mischung auch in einer Puddingform im Wasserbad für 2 Stunden garen lassen.
Stovies
Zutaten
- 45g Butter oder Schweineschmalz
- 2 große Zwiebeln (grobgehackt)
- 1 kg Kartoffeln (in dicke Scheiben geschnitten)
- 1 TL Salz
- ¼ TL gemahlener schwarzer Pfeffer
- 250 ml Wasser
- 250 g Reste vom Lamm (zerkleinert)
- 1 EL frische Petersilie (feingehackt)
Zubereitung
Butter oder Fett in einem schweren Topf erhitzen, Zwiebeln hineingeben. Bei niedriger Temperatur 5 Minuten goldbraun braten. Kartoffeln, Salz und Pfeffer zufügen und wenden, bis die Kartoffeln gleichmäßig mit den Gewürzen überzogen sind. Das Wasser seitlich in den Topf gießen, abdecken, und 35 Minuten köcheln, dabei den Topf gelegentlich rütteln, damit die Kartoffeln nicht anbrennen. Fleisch und Petersilie hinzufügen, dann den Topf vorsichtig schütteln. Weitere 10 Minuten köcheln. Hinweis: Dieses Gericht verdankt seinen Namen dem "stove", dem Herd, auf dem es zubereitet wird. Man kann es aber genauso in einem Römertopf im Backofen zubereiten. Anstelle von Lamm können auch andere Fleischreste verwendet werden. Kartoffel-Stovies wird völlig ohne Fleisch zubereitet. Man kann dafür alle Kartoffelsorten verwenden, auch neue Kartoffeln, allerdings variieren dann die Kochzeiten. Oft wird zu dem Gericht eiskalte Buttermilch serviert.
Finnan Haddie
Zutaten
- 1 große Zwiebel (in dünne Streifen geschnitten)
- 500 g geräucherten Schellfisch
- 415 ml Milch
- ½ TL schwarze Pfefferkörner (zerdrückt)
- 1½ TL Senfpulver
- 20 g weiche Butter
- 2 TL Mehl
- 1 feingehackte Frühlingszwiebel
Zubereitung
Den Topfboden mit Zwiebelscheiben auslegen. Fisch in 2 cm breite Stücke schneiden, auf die Zwiebeln geben. Milch, Pfeffer und Senfpulver verrühren, über den Fisch gießen. Langsam aufkochen, bei niedriger Temperatur zugedeckt 5 Minuten köcheln. Fisch auf eine Servierplatte geben. Die restliche Mischung im Topf unter rühren weitere 5 Minuten kochen. Butter und Mehl mischen, zusammen mit der Frühlingszwiebel in den Topf geben. Bei niedriger Temperatur rühren, bis die Mischung leicht kocht und andickt. Über den Fisch gießen.
Schottische Pfanne
Zutaten
- 45g Butter
- 2 große Zwiebeln
- 250 g Pilze (in Scheiben)
- 4 dicke Filetsteaks (insgesamt 800 g)
- 40 ml Whisky
- 2 TL Mehl
- 125 ml Hühnerbrühe, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Butter in einer Pfanne erhitzen, in Scheiben geschnittene Zwiebeln, zugeben. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten braten. Pilze hinzufügen, 5 Minuten unter rühren leicht goldbraun braten. Auf eine Seite der Pfanne schieben. Die Steaks in die Pfanne legen. Auf jeder Seite 3 Minuten braten. Zwiebeln und Pilze zufügen, alles mit Whisky übergießen und die Pfanne schütteln. Die Steaks herausnehmen und warm halten. Mehl zu der Bratflüssigkeit geben, 1 Minute rühren. Nach und nach Brühe zugießen. 2 Minuten kochen lassen bis die Sauce leicht andickt. Würzen und über die Steaks schöpfen.
Roastit Bubble-Jock (gefüllter Truthahn)
Zutaten
- 125 ml Milch
- 75 g grobe frische Brotbrösel
- 1 Stange Sellerie (feingehackt)
- 1 kleine Zwiebel (feingehackt)
- 100 g gehackte Wasserkastanien
- 300 g Hühnerleber (gehackt)
- 2 EL frische Petersilie (feingehackt)
- 1 Prise Muskat
- 250 g Wurstfüllung
- 5 ml Worcestershire Sauce
- 1 Truthahn (3,4 kg)
- 500 ml warmes Wasser
- 60 g zerlassene Butter
- 2 EL Johannisbeergelee oder Pflaumenmus
Zubereitung
Backofen auf 180°C vorheizen. Milch, Brösel Sellerie, Wasserkastanien, die Hälfte der Hühnerleber, 1 EL Petersilie und Muskat in eine Rührschüssel geben. Wurstfüllung, die restliche Petersilie und die Sauce in eine Schüssel geben. Beides gut vermischen. Den Truthahn innen und außen gut abspülen und abtrocknen. Die Bröselmischung von hinten in die Körperhöhle des Truthahns füllen und mit Rouladenspießen oder Faden verschließen. Die Wurstfüllung am Hals in den Truthahn füllen, mit Rouladenspießen oder Zahnstochern verschließen. Den Truthahn auf einem Rost über ein tiefes Backblech legen. Wasser, den Hals des Truthahns und die restliche Hühnerleber auf das Backblech geben. Den Truthahn mit Butter bestreichen. 2 Stunden 10 Minuten braten, dabei gelegentlich mit Bratensaft übergießen. Den Truthahn aus dem Ofen nehmen und auf eine Servierplatte heben. Den Bratensaft mit der Leber und Johannisbeergelee in einen kleinen Topf füllen. Bei starker Hitze in 10 Minuten auf die Hälfte einkochen, bis sich ein dünner Film bildet. Die Sauce durch ein feinmaschiges Sieb streichen und zum Truthahn servieren. Hinweis: Traditionell wurde die Füllung mit Austern und Kastanien hergestellt. In diesem Rezept werden statt dessen Wasserkastanien (in Dosen erhältlich) verwendet, was das Gericht leichter macht. In Schottland nimmt man für dieses Rezept »selbstfettenden« Truthahn, der zuvor mariniert wurde und beim Braten viel Flüssigkeit verliert. Dieses festliche Weihnachtsessen serviert man am besten mit Gemüse.

Schottische Eier
Zutaten
- 250 g Wurstbrät
- 1 kleine Zwiebel (gerieben)
- 2 EL Paniermehl
- 1 Ei (getrennt)
- 1 EL gehackte frische Petersilie
- Salz
- Pfeffer
- 1 Messerspitze Muskatnuß
- 4 hartgekochte Eier
- 75 g Paniermehl (zusätzlich)
- Öl zum Frittieren
Zubereitung
Wurstbrät, Zwiebeln, Paniermehl, Eigelb, Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskatnuß in eine Schüssel geben und verrühren. Die Mischung in vier Portionen teilen. Jede Portion mit NASSEN Händen so flachdrücken, daß man damit ein Ei umhüllen kann. Den Fleischteig um das Ei festdrücken. Mit dem restlichen Portionen wiederholen. Die schottischen Eier mit leicht geschlagenem Eiweiß bestreichen und in Paniermehl wälzen. Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Die Eier in das Öl legen und bei mittlerer Hitze in 8 Minuten knusprig frittieren. Aus dem Öl nehmen und abtropfen lassen.
Rumbledethumps
Zutaten
- 450 g Kartoffeln, grob zerkleinert
- 60 g Butter
- 1 große Zwiebel, in dünne Streifen geschnitten
- 250 g Weißkraut, feingehackt
- Salz
- Pfeffer
- 175 g Cheddar-Käse, gerieben
Zubereitung
Backofen auf 180°C vorheizen. Kartoffeln in in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Aufkochen, die Hitze reduzieren und ohne Deckel 8 Minuten kochen. Wasser abgießen, die Kartoffeln kalt abspülen und abtropfen lassen. Die Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken. Butter in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln zugeben und bei niedriger Hitze 10 Minuten anbraten. Das Weißkraut zugeben und unter Rühren 5 Minuten abraten. Kartoffeln dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach den Topf von der Kochstelle nehmen und den 2 EL Käse unterheben. Masse in eine Backform füllen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Etwa 20 Minuten backen.
Tweed Kettle (pochierter Lachs)
Zutaten
- 375 ml Fischbrühe
- 4 Lachssteaks (Schwanzstücke)
- 125 ml Weißwein, trocken
- 2 Frühlingszwiebeln, feingehackt
- 1 Prise Muskat
- ½ TL Salz
- ½ TL schwarze Pfefferkörner, zerdrückt
- 1 Bund frische Petersilie
Zubereitung
Die Petersilie fein hacken. Fischbrühe, Salz, Pfeffer, Muskat, Wein und Frühlingszwiebeln langsam aufkochen. Eine Minute kochen lassen. Die Lachsstücke nebeneinander in die Brühe legen. Zugedeckt 10 Minuten köcheln lassen. den Lachs auf eine Servierplatte legen und warm stellen. Die Brühe nochmals einen Minute kochen lassen, dann Petersilie zugeben. Die Flüssigkeit mit einem Löffel über den Lachs geben und sofort servieren. Info: Diese Gericht hat seinen Namen vom berühmten Fluß Tweed, in dem es reichlich Lachse gibt.
Huhn im Topf
Zutaten
- 12 Hühnerstücke
- 1,5 kg Kartoffeln in dicken Scheiben
- 3 große Zwiebeln in dünnen Streifen geschnitten
- 750 ml gute Hühnerbrühe oder Fond
- 20 ml Öl
- 60 g Butter, zerlassen
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
Das überschüßige Fett von den Hühnerstücken abschneiden, diese dann mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben. Öl in einen tiefen Topf erhitzen. Die Hälfte der Hühnerstücke zugeben. Bei mittlerer Hitze 8 Minuten gut anbräunen. Den Vorgang mit den restlichen Hühnerstücken wiederholen. Ein Viertel der Kartoffeln auf dem Topfboden verteilen. Mit einem Viertel der Zwiebeln und vier Hühnerstücken bedecken. Entsprechend weiterschichten, wobei die Zwiebeln die letzte Lage bilden sollen. Hühnerbrühe und Butter über die Zutaten im Topf gießen. Mit gefettetem Pergamentpapier und dem Deckel verschließen. Aufkochen und bei niedriger Temperatur 2 Stunden köcheln lassen.
Partan-Tarte (Krabben-Tarte)
Zutaten
- 230 g Mehl
- 50 g Butter
- 50 g Schweineschmalz
- 40 ml Eiswasser
- 2 Dosen Krabbenfleisch (à 170 g), ausgedrückt
- 2 Eier, verquirlt
- 310 ml Sahne
- 1 kleine Zwiebel, gerieben
- 2 EL frische Petersilie, gehackt
- 20 ml Zitronensaft
- ½ TL Salz
- 1 Messerspitze Cayennepfeffer
- ¼ TL Muskatnuß, gerieben
Zubereitung
Eine flache Kuchenform von 25 cm Durchmesser mit zerlassener Butter auspinseln. Mehl, Butter und Schweineschmalz in der Küchenmaschine in 15 Sekunden fein und krümelig mixen. Eiswasser zufügen und weitere 5 Sekunden mixen bis die Mischung abbindet. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer flachen Platte drücken. Den Teig zwischen Pergamentpapier soweit ausrollen, daß sich damit der Boden und der Rand der Kuchenform auslegen lassen. Die Ränder abschneiden und den Teig gleichmäßig mit einer Gabel einstechen. Die ausgelegte Form mit Folie abdecken und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Backofen auf 180°C vorheizen. Die Krabben auf dem rohen Teig verteilen. Eier, Sahne, Zwiebeln, Petersilie, Zitronensaft, Salz und Cayennepfeffer in einen Rührbecher geben und mit dem Mixer aufschlagen. Die Mischung nun über die Krabben gießen. Mit Muskat bestreuen und in 50 Minuten fest und goldbraun backen.
Tuppeny Struggles (Hammel/Lamm-Pies)
Zutaten
- 1 kg Lammfleisch, grob gehackt
- 1 TL Salz
- ½ TL gemahlener Pfeffer
- 1 große Zwiebel, gerieben
- 3 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
- 20 ml Worchestersauce
- ½ TL Muskatnuß, gemahlen
- 125 ml Rinderbrühe oder Rinderfond
- 1 Bund frische Petersilie, fein gehackt
- 40 g Paniermehl
- 1 Ei, verquirlt
Für den Teig:
- 200 g Schweinefett/Bratfett
- 250 ml Wasser
- 450 g Mehl
- ½ TL Salz
Zubereitung
Backofen auf 180°C vorheizen. Sechs runde, ovale oder viereckige Pieformen mit einem Fassungsvermögen von 150 bis 200 ml mit zerlassener Butter oder Öl ausstreichen. Lammfleisch, Salz, Pfeffer, Zwiebel, Frühlingszwiebeln, Sauce, Muskat, Brühe, Petersilie und Paniermehl in eine große Schüssel geben. Die Zutaten mit der Hand gut vermengen. Für den Teig Schweine- oder Bratfett in einem kleinen Topf geben und bei niedriger Hitze 5 Minuten schmelzen, dann von der Kochstelle nehmen. Mehl und Salz in eine große Rührschüssel sieben. Die Flüssigkeit unterrühren bis sie aufgesogen ist und ein weicher Teig entsteht. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 30 Sekunden kneten. Den Teig in sechs gleich große Portionen teilen. Zwei Drittel jeder Portion soweit ausrollen, daß man damit den Boden und Rand der Pieform auslegen kann (das restliche Drittel wird für den Deckel des Pies verwendet). Den Fleischteig ebenfalls in sechs gleich große Portionen teilen. Jeweils eine Portion in eine mit Teig ausgelegte Form drücken. Die restlichen Teigdrittel so groß ausrollen, daß man einen Pie damit bedecken kann. Füllung und Teigränder mit Ei bestreichen und den Teigdeckel auflegen. Dechel mit Ei bestreichen und die Ränder abschneiden. Mit einem scharfen Messer in den Deckel jedes Pies zwei Schlitze schneiden. Die Pies etwa 1 Stunde backen, bis sie knusprig und gut gebräunt sind. Hinweis: Nach dem Kneten muß der Teig schnell verarbeitet werden, damit er nicht zu hart und damit zu schwer zu verarbeiten ist

Cream-Crowdie (Cranachan) (Dessert mit Sahne und Früchten)
Zutaten
- 2 EL Haferflocken
- 250 ml Sahne
- 40 ml Honig
- 20 ml Whisky
- 500 g Himbeeren oder Erdbeeren
- 2 EL Haferflocken zur Dekoration
Zubereitung
Die Haferflocken in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze unter Rühren leicht anrösten, anschließend gut auskühlen lassen. Die Sahne in einer Schüssel gut steif schlagen. Den Honig und den Whisky zufügen und unterheben. Mit einem Metalllöffel die abgekühlten gerösteten Haferflocken untermischen. Himbeeren und Sahne gleichmäßig in sechs hohe Dessertgläser schichten, wobei die Sahne die letzte Schicht bildet. 2 Stunden kühl stellen. Mit gerösteten Haferflocken bestreut servieren. Hinweis: An Halloween (31.10.) werden in Schottland Amulette im Cranachan versteckt, eine Sitte, die den traditionellen Münzen im englischen Weihnachtspudding ähnelt.
Pfannenscones
Zutaten
- 90 g Mehl
- ½ Päckchen Backpulver
- 1 EL Zucker
- 2 Eier
- 175 ml Milch
- 1 Prise Salz
- 25 g Butter
Zubereitung
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und dem Salz in eine Schüssel sieben. Die Eier verquirlen, die Butter zerlassen und beides mit der Milch verrühren. In der Mitte des Mehls eine Vertiefung drücken und das Eier-Milch-Butter-Gemisch hineingießen. Das Ganze zu einem glatten Teig verrühren, dabei jedoch nicht zu lange rühren. Eine große, flache Pfanne bei niedriger Temperatur in fünf Minuten erhitzen. Den Teig mit Hilfe eines Löffels je nach gewünschter Größe in die Pfanne geben und für zwei Minuten braten, bis die Oberfläche Blasen wirft, die Scones wenden und für weitere dreißig Sekunden braten.
Schottische Scones
Zutaten
- 225 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1 gestrichener TL Natron
- 1½ gestrichener TL Weinstein
- 2 EL Butter
- Milch
Zubereitung
Das Mehl, das Salz, das Natron und den Weinstein in eine Schüssel sieben, die Butter in Stückchen dazugeben und gleichmäßig verteilen. So viel Milch zugeben, bis ein glatter, nicht klebriger Teig entstanden ist. Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche leicht kneten und zu einer Dicke von zwei Zentimetern ausrollen. Ein Glas von etwa sechs Zentimetern als Ausstechform benutzen und so viele Scones wie möglich ausstechen. Den restlichen Teig kneten, ausrollen und ausstechen. So fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Scones auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für 10 Minuten im Ofen backen, bis sie gut aufgegangen und goldbraun sind.
Shortbread (Mürbegebäck)
Zutaten
- 250 g Butter
- 165 g Zucker
- 260 g Mehl
- 125 g Reismehl
- 1 TL grober Zucker
Zubereitung
Den Ofen auf 160°C vorheizen. Ein rundes (Pizza-)Blech von 28 cm Durchmesser einfetten und mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig schlagen und mit dem gesiebten Mehl und dem Reismehl zu einem weichen Teig vermischen. Auf eine bemehlten Arbeitsfläche geben und etwa ½ Minute glatt kneten. Den Teig auf das vorbereitete Blech legen und zu einem Kreis von etwa 25 cm Durchmesser formen. Den Rand mit den Fingern einkerben, so daß Zacken entstehen. Die Oberfläche des Teiges mit einer Gabel leicht einstechen und in 16 Segmente unterteilen. Das Shortbread mit dem groben Zucker bestreuen und auf der mittleren Einschubleiste etwa 35 Minuten fest und goldfarben backen. Abkühlen lassen. Hinweis: Das Blech sollte größer sein als das ungebackene Shortbread, da sich der Teig während des Backens ausdehnt.
Black Bun
Zutaten
- 400 g Mehl
- 180 g Butter, kleingehackt
- 1 EL Zucker
- 2 Eigelb
- 40 ml Eiswasser
- 375 g Rosinen, gehackt
- 30 g Korinthen
- 90 g Orangeat und Zitronat
- 100 g Mandeln, gehackt
- 165 g Zucker, zusätzlich
- 1 TL Piment
- 1 TL Ingwer, gemahlen
- 1 TL Zimt, gemahlen
- 40 ml Whisky
- 100 g Mehl
- ¼ TL Weinstein
- ¼ TL Natron
- 1 Ei und 1 Eigelb, verquirlt
- 1 Eiweiß, leicht geschlagen
- 1 TL grober Zucker
Zubereitung
Eine beschichtete Kuchenform mit den Abmessungen 23 x 13 x 7 cm mit Öl auspinseln. Mehl und Butter in die Küchenmaschine geben, Zucker hinzufügen. 10 Sekunden mixen, bis die Mischung fein und bröcklig ist. Eiswasser zugeben, weitere 15 Sekunden mixen bis sich ein weicher Teig bildet. Mit Folie abdecken und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 180°C vorheizen. Trockenfrüchte, kandierte Früchte, Mandeln, Zucker, Gewürze und Whisky in einer große Rührschüssel verrühren. Mehl, Natron und Weinstein über die Früchte sieben; Milch, Eier und Eigelb zufügen. Mit einem Holzlöffel gut unterrühren. Zwei Drittel des Teigs ausrollen, damit Boden und Seiten der vorbereiteten Form auslegen. Am Rand 1,5 cm überstehen lassen. Die Fruchtmischung mit einem Löffel fest in die Form füllen; Oberfläche glatt streichen. Restlichen Teig zu einem Deckel für die Form ausrollen. Teigrand in der Form und die Fruchtfüllung mit leicht geschlagenem Eiweiß bestreichen. Teigdeckel über die Füllung legen und festdrücken. Die Ränder zusammenpressen, überstehenden Teig abschneiden. Die Oberfläche des Black Bun mit dem restlichen Eiweiß bestreichen und mit Zucker bestreuen. 1 Stunde backen, dann die Temperatur auf 160°C herunterschalten und weitere 1½ Stunden backen. In der Form abkühlen lassen. Dieser Kuchen hält sich bis zu einem Jahr.

Schottische Haferkekse
Zutaten
- 155 g Hafermehl
- 250 g Haferflocken
- ½ TL Backpulver
- ½ TL Salz
- 1 TL Zucker
- 60 g Schweineschmalz, zerlassen
- 125 ml warmes Wasser
Zubereitung
Ofen auf 180°C vorheizen. Zwei Backbleche in der Größe von 32 x 28 cm mit Backpapier auslegen. Hafermehl und Haferflocken, Backpulver, Salz und Zucker in einer großen Rührschüssel mischen. Schweineschmalz und Wasser in die Mitte geben. Mit einem stumpfen Messer zu einem festen Teig verarbeiten. Auf eine mit Hafermehl bestreute Arbeitsfläche geben und zu einem großen Viereck formen. Den Teig etwa 3 mm dick zu einem Quadrat von 30 cm Seitenlänge ausrollen; falls nötig mit Hafermehl bestreuen. In 6 cm lange Rauten schneiden. Vorgang mit den Teigresten wiederholen. Die Haferkekse in etwa ½ cm Abstand auf die Bleche legen und 25 Minuten backen. Abschließend auf dem Blech abkühlen lassen.
Queen Marykuchen
Zutaten
- 1 Paket Blätterteig (250 g)
- 2 EL Aprikosenmarmelade
- 90 g Butter
- 85 g Zucker
- 4 Eier, verquirlt
- 90 g Orangeat und Zitronat
- 45 g Sultaninen
- 3 TL selbstaufgehendes Mehl, gesiebt
Zubereitung
Backofen auf 240°C vorheizen (Gas 200°C). Eine tiefe Kuchenform mit 22 cm Durchmesser mit zerlassener Butter auspinseln. Den Blätterteig ausrollen, um Boden und Seiten der Form auszulegen; die Ränder begradigen. 20 Minuten kühl stellen. Den Teig gleichmäßig mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Butter und Zucker in einer kleinen Rührschüssel mit dem Mixer locker und schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben, nach jeder Zugabe gut schlagen. Dabei wird die Mischung flockig. Trockenfrüchte und Mehl zugeben und kurz unterrühren. Die Mischung in die abgekühlte Teigform füllen und 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 210°C (Gas 190°C) zurückschalten und den Kuchen weitere 25 Minuten backen, bis eine in die Mitte gestochene Nadel sauber bleibt. Den Kuchen warm oder kalt servieren. Hinweis: Es ist wichtig den Boden vorzubacken, damit er knusprig bleibt. Der Teigrand schrumpft beim Backen etwas. Zu diesem köstlichen Kuchen paßt hervorragend eine mit etwas Brandy verrührte Vanillesauce oder Schlagsahne.

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