In den Highlands Queens View (Loch Tummel) Eilean Donan Castle
 Großbritannien > Allgemeines > Allgemeines
eMail  eMail    Druckversion  Druckversion 

 

 

 

 

Allgemeines über Großbritannien

Großbritannien und Nordirland

Die britische Flagge ("Union Jack")

Das Vereinigte Königreich (englisch: United Kingdom) Großbritannien und Nordirland ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland.

Das britische Wappen des Königshauses © Wikipedia

Im deutschsprachigen Raum werden als Bezeichnung für das Vereinigte Königreich häufig die unzutreffenden Begriffe "Großbritannien" oder "England" verwendet. Großbritannien bezeichnet lediglich die größte der britischen Inseln, auf der sich England, Wales und Schottland befinden. England ist der südlichste Landesteil.

Woher das "Groß" in "Großbritannien" stammt, wird im Französischen klar: "Großbritannien" ist die "Grande-Bretagne", im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten "Bretagne". Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Klima und Vegetation
  2. Geographie
  3. Geschichte
  4. Wirtschaft
  5. Verkehr
  6. Bevölkerung
    6.1 Sprachen
    6.2 Minderheiten
  7. Politik
  8. Religion
  9. Verwaltungsgliederung
  10. Militär
  11. Höchste Bauwerke
  12. Liste der Seen und Flüsse
    12.1. Größte Seen in Großbritannien
    12.2. Größte Seen in England und Wales
    12.3. Größte Stauseen in Großbritannien
    12.4. Längste Flüsse in Großbritannien
  13. Liste der Berge
    13.1. Höchste Berge
    13.2. Gebirgs- und Hügelzüge
  14. Liste der Bahngesellschaften
    14.1. Bahngesellschaften mit Personenverkehr
    14.2. Bahngesellschaften, nach Inhabergesellschaft geordnet
    14.3. Nicht mehr existierende Bahngesellschaften
  15. Zusammenfassung
  16. Weblinks
Seitenanfang

1. Klima und Vegetation

Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z.B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden.

Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten.

Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z.B. in Jerusalem oder Beirut.

Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

Seitenanfang

2. Geographie

Karte von Großbritannien und Nordirland © Wikipedia

England > Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne.

Wales > Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste.

Schottland > Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkneyinseln und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen.

Nordirland > Nordirland umfaßt den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry (manchmal auch Londonderry genannt).

Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien

Seitenanfang

3. Geschichte

In der Antike war England, nicht jedoch Schottland, Wales oder Irland, während rund 350 Jahren von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angelsachsen (und später auch von den Wikingern) beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikingerstämme, die Inseln und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte.

Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster blieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet.

Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloß dafür wechselnde Bündnisse. Auf ihrem Höhepunkt umfaßte das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde. Die Stärke Großbritanniens wurde durch die zwei Weltkriege deutlich verringert, obwohl das Land beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa zuzuwenden, ziert sich aber bis heute bei der Integration. Das Land ist zwar Mitglied der EU, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente.

Seitenanfang

4. Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt.

Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter des Vereinigten Königreiches sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee (Erdöl, Erdgas).

In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u.a. im Airbus Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin.

Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace , BP , Shell und HSBC.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 25.120 US-Dollar liegt das Bruttosozialprodukt (BSP) pro Kopf inzwischen rund 10 % über dem Deutschlands oder Frankreichs.

Da fragt man sich allerdings, warum der Brite so gut wie kein Geld auf der "hohen Kante" hat. Dies ergab eine Studie, die vor ein paar Jahren veröffentlicht wurde. Der Brite lebt demzufolge mehr oder weniger "von der Hand in den Mund" und hat am Montsende sein Gehalt vollkommen aufgebraucht.

Seitenanfang

5. Verkehr

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren (siehe auch Linksverkehr), im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt -- an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert.

Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Großbritannien und Nordirland sind durch Fähren verbunden.

Siehe auch: Kfz-Kennzeichen (UK) oder KfZ-Kennzeichen (NIRL)

Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Standsted bei London, sowie Birmingham und Manchester.

Das dichte, vor wenigen Jahren privatisierte älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in der letzten Zeit allerdings aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluß an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen.

In letzten Jahren kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt werden. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es "Blätter auf den Schienen" (im Herbst), mal ist es "die falsche Sorte Schnee" (im Winter), im Rest des Jahres sind es "Weichenprobleme" oder "fehlende Lokführer". Inzwischen gibt es erstarkende Bestrebungen politischerseits, das Eisenbahnnetz aus diesen Gründen wieder zu verstaatlichen. Allerdings wurde der Schienengüterverkehr in Nordirland im Jahre 2004 ganz eingestellt.

Siehe auch: Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Seitenanfang

6. Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung 59.647.790 Einwohner.

6.1. Sprachen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Der Englischdialekt, der in Großbritannien als Hochsprache gesprochen wird, ist "Britisches Englisch". Dieses Englisch wird auch in den meisten Deutschen Schulen unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprache. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keine offizielle Anerkennung genießen und meist rein mündlicher Natur sind.

Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language.

Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall).

Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:

  • United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
  • Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
  • An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
  • RÍocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
  • An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
  • Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

6.2. Minderheiten

Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Zahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten:

  • karibischer oder afrikanischer Abstammung ("Black Caribbean" bzw. "Black African" - über 1,1 Millionen)
    Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht.
  • Inder (über 1 Million - 2001)
    Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefaßt werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlaßt, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle.
  • Pakistaner (747.285 - 2001)
    Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam.
  • Bangladescher (283.063 - 2001)
    Die Bangladescher gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten "Asian or Asian British People". Die Gründe für ihre Einwanderung dürften ebenso vorrangig in der Suche nach Arbeit und einem höheren Lebensstandard zu finden sein.
  • Chinesen (247.403 - 2001)
    Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens.
  • Roma und Sinti (ca. 120.000)
    Unter dem englischen Begriff "Gypsy" oder "Traveller" versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen "Zigeunern" in ihrer Lebensweise am nähesten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate.
Seitenanfang

7. Politik

Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elizabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 90er-Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Seitenanfang

8. Religion

Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 72 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z.B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (etwa der Größe und Einfluß nach) zählen

in England die

  • Church of England (Anglikanisch)
  • Römisch-Katholische Kirche
  • Methodistische Kirche
  • United Reformed Church (Reformiert)

in Schottland die

  • Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
  • Römisch-Katholische Kirche
  • United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
  • Methodistische Kirche

in Wales die

  • Church in Wales (Anglikanisch)
  • United Reformed Church (Reformiert)
  • Römisch-Katholische Kirche
  • Methodistische Kirche

und in Nordirland die

  • Church of Ireland (Anglikanisch)
  • Römisch-Katholische Kirche
  • Verschiedene Presbyterianische Kirchen

Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten, Heiden und "solche, die 'Jedi-Ritter' schrieben" ("and those who wrote Jedi Knight.")

Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:

  • Islam (Muslime) 1.591.000 - 2,7 %
  • Hindu 559.000 - 1,0 %
  • Sikhs 336.000 - 0,6 %
  • Juden 267.000 - 0,5 %
  • Buddhisten 152.000 - 0,3 %
  • andere 179.000 - 0,3 %
Seitenanfang

9. Verwaltungsgliederung

Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sogenannten Ersten Minister (hier finden Sie die Liste aller Premierminister seit 1676) als Chef oder im englischen "Prime Minister (PM)" genannt (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (bis jetzt noch) keine Landesverwaltung. Eine "Northern Assembly" (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, daß sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question).

Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen in Zukunft sind zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39 Grafschaften (engl. counties), Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6. Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannter "Unitary Authories", 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands. Wales besteht aus 22, Schottland aus 30 Unitary Authorities und 3 Inselbezirken. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet.

Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):

  • Anguilla
  • Bermuda
  • Britische Jungferninseln
  • Britisches Antarktis-Territorium
  • Britisches Territorium im Indischen Ozean
  • Kaimaninseln
  • Falklandinseln
  • Gibraltar
  • Montserrat
  • Pitcairninseln
  • St. Helena
  • Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
  • Turks- und Caicosinseln

Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):

  • Kanalinseln
  • Man

Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten.

Seitenanfang

10. Militär

Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird.

Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten, sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.

Seitenanfang

11. Höchste Bauwerke

  • Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Europas
  • VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
  • Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas
    zur Zeit im Bau befindlich)
  • Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
  • Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
  • Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter
Seitenanfang

12. Liste der Seen und Flüsse

12.1. Größte Seen in Großbritannien

Name

Teilstaat

Fläche

Höhe über NN

max. Tiefe

Lough Neagh

Nordirland

381,7 km²

?

25 m

Lower Lough Erne

Nordirland

105,1 km²

?

?

Loch Lomond

Schottland

71,1 km²

7,9 m

192 m

Loch Ness

Schottland

56,6 km²

?

230 m

Upper Lough Erne

Nordirland

43,5 km²

?

?

Loch Awe

Schottland

38,7 km²

?

?

Loch Maree

Schottland

28,6 km²

?

?

Loch Morar

Schottland

26,7 km²

?

310 m

Loch Tay

Schottland

26,4 km²

?

?

Loch Shin

Schottland

22,5 km²

?

?

12.2. Größte Seen in England und Wales

Name

Teilstaat

Fläche

Höhe über NN

max. Tiefe

Windermere

England

14,7 km²

?

67 m

Ullswater

England

8,9 km²

?

?

Lake Vyrnwy

Wales

8,2 km²

?

?

Bassenthwaite

England

5,3 km²

?

?

Derwentwater

England

5,3 km²

?

?

Bala Lake

Wales

4,4 km²

?

?

12.3. Größte Stauseen in Großbritannien

Name

Teilstaat

Fläche

Höhe über NN

max. Tiefe

Rutland Water

England

12,6 km²

?

?

Kielder Water

England

11,0 km²

?

?

Pitsford Water

England

7,4 km²

?

?

Grafham Water

England

7,4 km²

?

?

Chew Valley

England

4,9 km²

?

?

Trawsfynydd

Wales

4,7 km²

?

?

Carron Valley

Schottland

3,9 km²

?

?

12.4. Längste Flüsse in Großbritannien

Fluß (Name)

Länge (Meilen)

Länge (km)

Landesteil

Severn

220

354

Wales

Themse

215

346

England

Trent

185

297

England

Aire

161

259

England

Great Ouse

143

230

England

Wye

135

215

Wales

Tay

117

188

Schottland

Spey

107

172

Schottland

Nene

100

161

England

Clyde

98

158

Schottland

Tweed

96

155

Schottland

Eden

90

145

England

Dee

85

137

Schottland

Avon

84

136

England

Don

80

129

Schottland

Bann

76

122

Nordirland

Ribble

75

120

England

Tyne

73

118

England

Tees

70

113

England

Medway

70

113

England

Dee

70

112

Wales

Don

70

112

England

Mersey

69

110

England

Rother

35

56

England


Seitenanfang

13. Liste der Berge

13.1. Höchste Berge

Landesteil

Berg mit Höhenangabe

Schottland

Ben Nevis (1344 m, höchster Berg Großbritanniens)

 

Ben MacDhui (1310 m)

 

Braeriach (1294 m)

 

Cairn Toul (1292 m)

 

Cairngorm (1244 m)

 

Aonach Beag (1237 m)

 

Càrn Mor Dearg (1222 m)

 

Aonach Mor (1218 m)

 

Ben Lawers (1214 m)

 

Beinn a'Bhùird (1196 m)

Wales

Snowdon (1085 m)

 

Carnedd Llewelyn (1062 m)

 

Carnedd Dafydd (1044 m)

 

Glyder Fawr (999 m)

 

Glyder Fâch (994 m)

 

Y Garn (946 m)

 

Foel Fras (942 m)

 

Elidir Fawr (923 m)

 

Tryfan (917 m)

 

Aran Fawddwy (905 m)

England

Scafell Pike (978 m)

 

Sca Fell (963 m)

 

Helvellyn (950 m)

 

Skiddaw (930 m)

 

Bow Fell (902 m)

 

Great Gable (898 m)

 

Cross Fell (893 m)

 

Pillar Fell (892 m)

 

Esk Pike (884 m)

 

Fairfield (872 m)

Nordirland

Slieve Donard (852 m)

 

Slieve Commedagh (767 m)

 

Slieve Bearnagh (730 m)

 

Slieve Mael Beg (704 m)

 

Slieve Lamagan (703 m)

 

Slieve Binnian (685 m)

 

Slieve Mael Mor (682 m)

 

Sawel Mountain (678 m)

 

Shan Slieve (671 m)

 

Slieve Muck (668 m)

13.2. Gebirgs- und Hügelzüge

Landesteil

Gebirgszüge

Schottland

Cairngorms

 

Highlands

Wales

Brecon Beacons

 

Cambrian Mountains

 

Snowdonia

England

Chilterns

 

Cotswolds

 

Cumbrian Mountains

 

Malvern Hills

 

Mendlip Hills

 

North Downs

 

Pennines

 

South Downs

Nordirland

Mountains of Mourne


Seitenanfang

14. Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Seit der Privatisierung von British Rail werden Züge auf dem britischen Eisenbahnnetz von zahlreichen privaten Gesellschaften betrieben. Die Strategic Rail Authority vergibt dabei Konzessionen für regionale Bahnnetze, um die sich die Gesellschaften bewerben müßen. Gleise und Signale fallen nicht unter die Zuständigkeit der Bahngesellschaften, sondern sind Sache der Infrastrukturgesellschaft Network Rail (seit 2002 Nachfolgerin von Railtrack).

In Nordirland wurde das Bahnnetz nie privatisiert, die dortige Gesellschaft Translink gehört noch immer dem Staat. Verschiedene Vorortsbahnen in großen Städten - wie in der Regionen Liverpool und Newcastle-upon-Tyne - werden von regionalen Verkehrsbehörden ausgeschrieben. South Eastern Trains (einst im Besitz von Connex) wird zur Zeit von der Strategic Rail Authority interimistisch geführt und soll 2006 neu ausgeschrieben werden.

Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als ob eine große Anzahl von Gesellschaften tätig sei. In Wirklichkeit sind viele dieser Gesellschaften Teil einer größeren Gesellschaft, die mehrere Konzessionen erwerben konnte und diese unter verschiedenen Namen führt. Die größten sind National Express Group, First Group, Virgin Trains und Arriva.

14.1. Bahngesellschaften mit Personenverkehr

14.2. Bahngesellschaften, nach Inhabergesellschaft geordnet

  • Arriva
    Arriva Trains Northern
    Arriva Trains Wales (Trenau Arriva Cymru)
  • BAA
    Heathrow Express
  • First Group
    First Great Western
    First Great Western Link
    First North Western
    ScotRail
  • First Group und Keolis
    TransPennine Express
  • GoVia - Go-Ahead Group & VIA-GTI
    Southern
    Thameslink
  • National Express Group
    C2c
    Central Trains
    Gatwick Express
    Midland Mainline
    one
    Silverlink
    Wessex Trains
    West Anglia Great Northern Railway (WAGN)
  • NedRailways
    Merseyrail Electrics
  • Sea Containers
    Great North Eastern Railway (GNER)
  • Strategic Rail Authority
    South Eastern Trains
  • Stagecoach Holdings
    Island Line
    South West Trains
  • Staatliche Gesellschaft
    Translink
  • Unabhängig
    Chiltern Railways
    Eurostar
    Hull Trains
  • Virgin Group
    Virgin Trains Cross Country
    Virgin Trains West Coast

14.3. Nicht mehr existierende Bahngesellschaften

14.3.1. The Big Four (1923-1948)

Eine Übersicht, der in den "Big Four" aufgegangenen Eisenbahnunternehmen Großbritanniens bis 1923 finden Sie über diesen Link. Hier erhalten Sie ein paar weiterführende Informationen.

  • Great Western Railway (GWR)
  • London and North Eastern Railway (LNER)
  • London, Midland and Scottish Railway (LMS)
  • Southern Railway (SR)

14.3.2. Staatlich (1948-1994)

14.3.3. Nach der Privatisierung (1994)

Eine Reihe von Betriebsgesellschaften haben aus verschiedenen Gründen aufgehört zu existieren: Vorzeitige Rückgabe der Konzession, Ablauf der Konzession ohne Erneuerung, Bankrott oder Fusion mit einem anderen Unternehmen.

  • Anglia Railways - ersetzt durch One
  • Arriva Trains Merseyside - ersetzt durch Merseyrail Electrics
  • Connex South Central - ersetzt durch South Central
  • Connex South Eastern - ersetzt durch South Eastern Trains
  • First Great Eastern - ersetzt durch One
  • MTL - ersetzt durch Arriva Trains Merseyside
  • Thames Trains - ersetzt durch First Great Western Link
  • Wales and Borders - ersetzt durch Arriva Trains Wales
  • Wales and West - ersetzt durch Wales and Borders
  • Valley Lines - mit Wales and Borders fusioniert
Seitenanfang

15. Zusammenfassung

Merkmal

Beschreibung

Offizieller Name

Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland

Geographische Lage

Europa
2° O - 8° W / 49° N - 62° N

Geschichtliches Gründungsjahr

1066

Politisch abhängig von

seit Gründung unabhängig

Wahlspruch

"Dieu Et Mon Droit" (frz. für "Gott und mein Recht")

Staatsform

Parlamentarische Monarchie

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II.

Premierminister

Tony Blair

Einwohner/Staat

59.647.790 Einwohner

Bevölkerungsdichte

241 Einwohner pro km²

Hauptstadt

London
0° 06 W 51° 31' N
7.285.000 Einwohner

Größte Stadt

London (7.400.000 Einwohner)

Amtssprache

Englisch, daneben Walisisch und Schottisch-Gälisch

Internationale Telefonvorwahl

++44 oder 0044

Codes/Internet-TLD

GB, GBR, www.*.uk, .gb

Landesgrenze gesamt

360 km

Gesamtfläche

244.820 km²

Landfläche

241.590 km²

Wasserfläche

3.230 km²

Küstenlinie

12.429 km

Angrenzende Länder

Irland 360 km

Tiefster Punkt

Fenland -4 m

Höchster Punkt

Ben Nevis 1,344 m (Schottland)

Währung

1 Pfund Sterling (£) = 100 New Pence (p)

Unabhängigkeit

Die Union zwischen England und Wales wurde unter der Aufsicht von Rhuddlan im Jahr 1284 geschlossen, Im Vereinigungsakt von 1707 erklärten sich England und Schottland einverstanden künftig eine permanente Gemeinschaft mit dem Namen Vereinigtes Königreich zu sein. Großbritannien und Irland kamen im Jahre 1801 zusammen und der Namen "Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland" wird festgeschrieben. Der anglo-irische Vertrag von 1921 führt zu einer Teilung von Irland, sechs nordirische Bezirke bleiben Teil des Vereinigtes Königreich und der Name "Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland" wurde im Jahre 1927 übernommen.

Nationalhymne

God Save the Queen

Kfz-Kennzeichen

GB

Nationalfeiertage

2. Samstag im Juni (Queen's Birthday)
England: 23. April (Hl. Georg)
Schottland: 30. November (Hl. Andreas)
Wales: 1. März (Hl. David)

Zeitzone

UTC (Coordinated Universal Time), d.h. MEZ minus 1 Std.

Religionen

Christen 87,0 %
Konfessionslose 9,0 %
Sonstige 4,0 %

Ethnische Gruppen

Engländer 80,0 %
Iren 4,0 %
Schotten 10,0 %
Sonstige 4,0 %
Walliser 2,0 %

Adjektiv

Britisch

Bewohner

Brite

Bewohnerin

Britin

UNO-Mitgliedschaft seit

1945

andere Organisationen

Europäische Union seit 1973


Seitenanfang

16. Weblinks

  1. Britisches Außenministerium 
  2. Britisches Parlament 
  3. No. 10 Downing Street  (Britische Regierung)
  4. Britain 2004  - Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
  5. Anglo-German Foundation  (Deutsch-Britische Stiftung)
  6. Deutsch-Britisches Forum 
  7. Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes 
  8. Britische Botschaft in Berlin 
  9. Spiegel online/Jahrbuch/Großbritannien 
  10. Jobs und Praktikum in Großbritannien  - Das Infoportal
Seitenanfang


Copyright © 2004 - 2012 by Michael Uhr  -  eMail an: Webmaster  -  Impressum  -  aktualisiert am: 24.06.2008