Monty Python
Monty Python war eine britische Komikertruppe der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ihr berühmtestes und bekanntestes Werk war wohl der "Monty Python's Flying Circus" in 45 Folgen.
Die Monty Python Truppe bestand aus den folgenden Mitwirkenden:
Die meisten Mitglieder hatten in Oxford oder Cambridge studiert und hatten schon Erfahrung im Comedybereich. Von 1969 bis 1974 drehten sie für die BBC 45 Folgen (3 Seasons je 13, 1 Season mit sechs Folgen) der Serie Monty Python's Flying Circus (vorstehender Link führt Sie direkt zur Übersicht), in der Sketche und Trickfilmszenen gemixt wurden. Die erste Sendung wurde am 5. Oktober 1969 um 23:00 Uhr ausgestrahlt.
Die Serie bestach durch ihren schrägen Humor. In Anlehnung an Franz Kafka wurde diese Stilrichtung auch als "pythonesk" bezeichnet. Nachdem John Cleese bereits nach dem zweiten
Jahr mit dem Gedanken, die Gruppe zu verlassen, gespielt hatte, war er tatsächlich in der vierten Staffel nicht mehr dabei. Es wurden nur noch sechs Folgen erstellt, wobei trotzdem noch Material von John Cleese (mit seinem Einverständnis) verwendet wurde. Die Sendung hieß nur noch "Monty Python", um den Schnitt (wenn auch nur vage) zu dokumentieren. Im direkten Anschluß begannen in Schottland die Dreharbeiten zum zweiten Kinofilm "Monty Python and the Holy Grail" (deutsche Übersetzung: "Die Ritter der Kokosnuß") mit Beteiligung von John Cleese.
Bekannt ist auch die Erkennungsmelodie aus Monty Python's Flying Circus. Sie stammt aus John Philip Sousas The Liberty Bell.
Nach ihrer Zeit beim Fernsehen drehten Monty Python noch einige Filme. Auch einzeln waren die Mitglieder als Schauspieler, Autor oder Regisseur erfolgreich (auch schon vor ihrer Monty-Python-Zeit) und sind es zum Teil auch heute noch.
1. Werke
- 1969-1974 - Monty Python's Flying Circus
- 1971-1972 - Monty Python's Fliegender Zirkus
- 1971 - And Now For Something Completely Different (Monty Python's wunderbare Welt der Schwerkraft)
- 1975 - Monty Python and the Holy Grail (Die Ritter der Kokosnuß)
- 1977 - Jabberwocky (nicht komplett Monty Python, nur Terry Gilliam (Regie) und Michael Palin (Darsteller))
- 1979 - Life of Brian (Das Leben des Brian)
- 1982 - Live at the Hollywood Bowl
- 1983 - The Meaning of Life (Der Sinn des Lebens)
- 2003 - Buch/Biografie: "Python über Python" (engl. 'The "Pythons" Autobiography by the "Pythons"') von Monty Python, Bob McCabe
Eine kurze Einführung in die Filme von Monty Python finden Sie über diesen Link hier.
2. Computerspiele
- 1994 - Monty Python's complete Waste of Time
- 1996 - Monty Python and the Quest for the Holy Grail
- 1997 - Monty Python's The Meaning of Life
Diese Computerspiele wurden von 7th Level in Zusammenarbeit mit Eric Idle und Terry Gilliam entwickelt.
3. Trivia
Interessant ist, daß sie uns auch den Begriff Spam in der heute gebrauchten Bedeutung beschert haben (als allgegenwärtige "Sülze") - Wikingersketch.
Umgekehrt hat die Programmiersprache Python ihren Namen der Verehrung der "Pythons" durch den Autor Guido van Rossum zu verdanken.
4. Monty Python's Flying Circus - Die Folgen
Monty Python’s Flying Circus war eine englische Comedy-Show der Komikertruppe Monty Python. Ursprünglich wurde sie von 1969 bis 1974 vom britischen Sender BBC ausgestrahlt. Die Pythons zeigten hier in vier Staffeln und insgesamt 45 Folgen (3 Staffeln mit je 13 Folgen und eine Staffel mit 6 Folgen) Sketche, welche sich durch hintersinnigen und vor allem schwarzen Humor auszeichneten. Oft wurde auch das britische Leben persifliert. Oder es wurden politische Themen angesprochen.
Der späte, oft geänderte Sendeplatz, das kleine Sendegebiet und das ungewohnte Format sorgten dafür, daß die Serie zunächst nur von einem kleinen Publikum beachtet wurde. Nach Aussage von Michael Palin bestand die Zuschauerschaft in der Anfangszeit aus Leuten mit Schlafstörungen, Intellektuellen und arbeitslosen Einbrechern. Erst nach der Absetzung der Serie stellte sich der Erfolg ein. 1974 wurde die Show in den USA zum ersten Mal gesendet und gewann dort eine große Anhängerschaft - sehr zur Überraschung der Pythons, die ihren Humor als nicht exportfähig betrachteten (was angesichts des sogenannten "Britischen Humors" verständlich war).
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5. Ein paar Weblinks
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