MG
MG ist ein traditioneller britischer Automobilhersteller.
Die Firma MG wurde Anfang der 1920er Jahre in Oxford (England) als "Morris Garages" gegründet, erster Geschäftsführer war Cecil Kimber. Ende der 1920er erfolgte dann der Umzug nach Abingdon in Oxfordshire, wo bis 1980 einige der seinerzeit erfolgreichsten Sportwagen der Welt (u.a. MG TC, MGA und insbesondere MGB mit über 500.000 Exemplaren) produziert wurden. Vor allem in den USA war nach dem Zweiten Weltkrieg der MG TC-Roadster der Inbegriff des Sportwagens schlechthin.
Auch heute noch erfreuen sich klassische MG-Sportwagen großer Beliebtheit, vor allem wegen ihres unkomplizierten Aufbaus, der starken Unterstützung durch Markenclubs und der hervorragenden Ersatzteilversorgung. Nach wechselhafter Geschichte gehören die Markenrechte heute der Firma MG Rover Group.
- Fahrzeugtypen
1.1 MG TC
1.2 MGA
1.3 MGB
1.4 MG ZT
1.5 MG SVR
- Weblinks
- Quelle
1. Fahrzeugtypen
1.1. MG TC
Erster Nachkriegssportwagen der Firma MG. Von 1945 bis 1949 gebaut. Sorgte vor allem als "Mitbringsel" junger US-Soldaten auf dem amerikanischen Automarkt für Aufsehen und begründete dort das Segment des kleinen, wendigen Sportwagens.
1.2. MGA
Von 1955 bis 1961 gebaut. Durch neuartige, stromlinienförmige Karosserieform Wiederbelegung der Marke MG. Die Urversion kam mit einem 70 PS starken 1500 cm³ Vierzylindermotor auf den Markt. 1958 folgte die technisch leicht verbesserte Variante MGA 1600 (1600 cm³, 80 PS, Scheibenbremsen vorne), gefolgt von einer weiteren Entwicklungsstufe MGA 1600 Mk II Mitte 1960 (1622 cm³, 93 PS). Insgesamt liefen von 1955 bis 1961 knapp 100.000 MGA als Roadster und Coupe vom Band. Daneben wurde in einer kleinen Serie von 2.000 ein MGA mit einem speziellen Doppelnockenwellenmotor und 108 PS produziert, der so genannte MGA Twin Cam.
1.3. MGB
Der Sportwagen schlechthin - von 1962 bis 1981 mit über 500.000 produzierten Exemplaren als Roadster MGB und Coupe MGBGT (ab 1965) bis zum Auftritt des Mazda MX 5 meistverkaufter Sportwagen der Welt. Der MGB hatte einen 1800 cm³ -Vierzylindermotor mit 95 PS. Er erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h. Neben der Vierzylinderversion wurde, in geringen Stückzahlen (8.999 Stück)in den Jahren 1967 -69 auch eine 3l-Sechszylindervariante gebaut. Dieses, MGC genannte, Fahrzeug gab es als Coupe und Roadster. Ausschließlich für den britischen Markt gab es in den Jahren 1973 bis 1976 ein Variante mit V8 Motor. Der MGB GT V8 war nur als Coupe erhältlich, es wurden 2591 Stück produziert.
1.4. MG ZT
Mit dem Rover 75 verwandt wird der ZT als Limousine und Kombi (ZT-T) angeboten. Je nach Land sind eine grosse Auswahl Motoren verfügbar, wobei das sportliche Design und das Fahrwerk nach leistungsfähigen Treibsätzen schreien. Überall erhältlich sind die Versionen mit dem 2.5 Liter V6 Motor (190 PS beim Schaltgetriebe, 177 PS beim Automatikgetriebe), vor allem in England sind aber auch Vierzylinder lieferbar. Der Stärkste im Bund ist ein 260 PS V8 Motor von Ford/Visteon, der die Hinterräder antreibt und das Autofahren wieder zu einem Erlebnis ohne viel elektronische Heinzelmännchen machen.
1.5. MG SVR
2003 hat MG Rover nach anfänglichen Gesprächen um eine Zusammenarbeit die Qvale Automotive in Modena übernommen. Neben einer modernen und auf Kleinserien ausgerichteten Automobilproduktionstätte erwarb MG Rover auch die Technologie des Qvale Mangusta. Auf dieser Basis entwickelten die Engländer innerhalb weniger Monate ein eigenes Sportcoupé, den MG SVR (im Verkauf seit Ende 2004). Mit diesem Imageträger plant MG Rover vor allem auch in Asien den Markennamen MG wieder zu beleben und ein sportliches Image zu verpassen. Obwohl wesentlich teurer als ein Prosche 911 bietet der Engländer nicht die Perfektion des deutschen Sportwagens, sondern möchte mit Charakter und Exklusivität punkten: Die Karosserie wird aus rund 5000 Einzelteilen aus Karbon zusammengebacken und kann daher auch ohne Farblackierung geordert werden. Der Motor kommt von Ford/Visteon (V8, 5.0 Liter, 385 PS), wie er für die Sportversion des Qvale Mangusta vorgesehen war. Die ursprünglich geplante Variante SV mit dem 4.6 Liter-V8 und 320 PS, wie ihn der Qvale hatte, scheint aber gestrichen worden sein.

2. Weblinks
3. Quelle
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