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Die "Isle of North Uist" und die "Isle of South Uist"

1. Uist, allgemein

Uist (gälisch: Uibhist) bezeichnet eine Kette von Inseln, die zu den Äußeren Hebriden gehören und wegen ihrer engen Nachbarschaft und ihrer landschaftlichen Ähnlichkeit unter einem Namen zusammengefaßt werden.

Ursprünglich gehörten zu Uist folgende bewohnte Inseln, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts über Fahrdämme verbunden sind:

  • North Uist (gälisch: Uibhist a Tuath)
  • Clachan na-Luib
  • Grimsay (gälisch: Griomsaigh)
  • Benbecula (gälisch: Beinn na Faoghla)
  • South Uist (gälisch: Uibhist a Deas)

Seit ungefähr der Jahrtausendwende sind auch die nördlich vorgelagerte, bewohnte Insel Berneray und die südlich liegende, ebenfalls bewohnte Insel Eriskay über Fahrdämme erreichbar.

Außerdem gehört eine Anzahl kleiner, unbewohnter, nur per Boot erreichbarer Inseln zum Uist-Archipel, von denen einige während des Sommers als Schafweiden genutzt werden.

Uist kann über folgende Verkehrsverbindungen erreicht werden:

  • direkt per Flugzeug von Glasgow aus zum Flughafen auf Benbecula mit Zwischenstop auf Barra
  • direkt von Oban auf dem schottischen Festland aus per Autofähre nach Lochboisdale auf South Uist
  • indirekt über benachbarte Inseln per Autofähre: von Castlebay (Barra) nach Eriskay, von Uig (Isle of Skye) nach Lochmaddy (North Uist), sowie von Leverburgh (Isle of Harris) nach Berneray
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2. North Uist

Isle of North Uist

North Uist (gälisch: Uibhist a Tuath) ist eine Insel der Äußeren Hebriden. Im Jahr 2001 lebten 1657 Menschen hier. Sie ist mit Dämmen mit Benbecula über Grimsay, mit Berneray und mit Baleshare verbunden. Mit Ausnahme des Südostens ist die Insel sehr flach, über die Hälfte befindet sich unter dem Meeresspiegel.

Die wichtigste Siedlung auf der Insel ist Lochmaddy (gälisch: Loch nam Madadh), ein Fischereihafen und Sitz eines Museums, eines Kunstzentrums und einer Camera obscura. Fähren fahren von dem Dorf nach Uig auf Skye und von Otternish nach Leverbugh auf Harris. Andere Orte sind Port nan Long und Scolpaig, wo der Scolpaig Tower aus dem 19. Jahrhundert steht.

North Uist hat viele prähistorische Überreste, darunter der Steinkreis Pobull Fhinn und die Stehenden Steine Na Fir Bhreige.

Die Insel ist außerdem für die Vogelwelt bekannt, darunter der Wachtelkönig, die Küstenseeschwalbe, der Basstölpel, die Grauammer und der Papageitaucher.

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3. South Uist

Isle of South Uist

South Uist (gälisch: Uibhist a Deas) ist die zweitgrößte Insel der Äußeren Hebriden, nordwestlich von Schottland bei 57°20' nördlicher Breite und 7°20' westlicher Länge. Sie misst etwa 35 mal 11 Kilometer. Hauptort und einer der wichtigsten Fährhäfen der Äußeren Hebriden ist Lochboisdale (gälisch: Loch Baghasdal).

Im Nord-Westen der Insel South Uist befinden sich seit den fünfiziger Jahren eine Testanlage und Startplätze für Höhenforschungsraketen und militärische Raketen. Es wurden von hier britische Raketen vom Typ Skua und Petrel eingesetzt.

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4. Benbecula

Benbecula (gälisch: Beinn na Faoghla) ist eine Insel der Äußeren Hebriden vor Schottland. Sie liegt eingebettet zwischen North Uist und South Uist. Im Jahr 2001 lebten hier 1249 Menschen. Sie gehört zu der Verwaltungsregion Western Isles.

Der Hauptort auf Benbecula ist Balivanich im Nordwesten. Es ist das Hauptverwaltungszentrum für die Uists. Bei dem Dorf befindet sich der Benbecula Airport.

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5. Eriskay

Die Insel Eriskay gehört zu den Äußeren Hebriden in Nordschottland. Sie liegt zwischen South Uist und Barra und ist mit South Uist mit einem Damm verbunden, der 2001 eröffnet wurde. Im gleichen Jahr wurde Eriskay eine Fährstation für die Reise zwischen South Uist und Barra. Die neue Fähre fährt zwischen Ceann a'Gharaidh auf Eriskay und Ardmore auf Barra. Die Überfahrt dauert rund 40 Minuten.

Es gibt einen gut ausgestatteten Laden auf Eriskay, ein Gemeindezentrum und die Politician Lounge Bar. Die römisch-katholische Kirche St. Michael steht auf einem Hügel über dem Hauptort von Eriskay. 2003 feierte sie ihr hundertjähriges Bestehen, da sie 1903 von Allan MacDonald gebaut wurde.

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6. Barra

Barra (gälisch: Barraigh) ist die Hauptinsel der südlichsten Inselgruppe der Äußeren Hebriden.

Zu dieser Gruppe gehören die ebenfalls bewohnte Insel Vatersay (gälisch: Bhatarsaigh), die über einen Fahrdamm erreichbar ist, sowie eine Anzahl kleiner, unbewohnter Inseln, die nur per Boot erreichbar sind und teilweise während des Sommers als Schafweiden genutzt werden. Südlichster Punkt der Inselgruppe - und der Äußeren Hebriden - ist Barra Head auf der Insel Berneray, die nördlichste Insel ist Fiaray. Die meisten der etwa 1.200 Einwohner leben in der einzigen Ortschaft Castlebay (gälisch: Bagh a Chaisteil) an der Südküste von Barra. Ansonsten sind überwiegend die Küstenbereiche mit Häuseransammlungen besiedelt.

Isle of Barra ©Wikipedia

Barra ist geprägt von einem zentralen Gebirgsstock mit dem 384m hohen Heaval als höchster Erhebung. Die Berge sind überwiegend mit Torf bedeckt. Die Küstenbereiche sind teils Felsklippen, teils fruchtbare Machair-Bereiche mit vorgelagerten hohen Sanddünen und weiten Sandstränden.

Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch und lebt heute überwiegend von der Landwirtschaft (vor allem extensive Schafzucht sowie Fisch- und Krabbenzucht) und dem Tourismus. Neben englisch sprechen viele Einwohner im Alltag gälisch.

Kultureller Höhepunkt Barras ist die auf einem Felsen in der Bucht vor Castlebay liegende Burg der MacNeil aus dem 16. Jahrhundert. Besucher werden mit dem Boot am Hafenkai von Castlebay zur Besichtigung abgeholt. Daneben findet man auf Barra Überreste spätsteinzeitlicher Gräber und Bauten. Die Insel verfügt über den einzigen britischen Linienflughafen mit ständig wechselndem Flugplan: Weil die Landebahnen auf dem Strand liegen, kann nur bei Ebbe Flugverkehr stattfinden.

Barra kann über folgende Verkehrverbindungen erreicht werden:

  • von Glasgow aus täglich mehrmals mit dem Linienflugzeug
  • vom schottischen Festland gibt es eine tägliche Autofähre von Oban aus über Lochboisdale (South Uist) nach Castlebay
  • indirekt über das benachbarte Uist-Archipel: entweder mit der Autofähre von Eriskay nach Nord-Barra, oder mit dem Flugzeug von Benbecula aus (Rückflug der Linienmaschine nach Glasgow), jeweils täglich mehrmals

Die Insel ist stark gälisch geprägt. Viele Straßenschilder und Ortstafeln tragen nur die gälischen Namen. Daher wird eine Landkarte mit gälischen Bezeichnungen empfohlen, die man z.B. in der Tourist Information in Castlebay erwerben kann.

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