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Über St. Columba
St. Columba oder St. Columban genannt, (sein irischer Name war Columkille) war ein irischer Mönch königlicher Abstammung und wurde vermutlich in Cartan, Grafschaft Tyrconell, als Mitglied des Clans der O'Neill geboren. Als seinen Geburtstag nimmt die Forschung den 7. Dezember 521 an; als seinen Todestag nennt Beda in seiner Kirchengeschichte den 9. Juni 597. Er soll von dem Altar in seiner Kirche auf der Insel Iona (damals hieß die Insel noch Hy) gestorben sein. Der Clan der O'Neills herrschte wie so viele andere Clans nur über ein Kleinreich in Irland und konnte daher als königlich betrachtet werden. Columba, der auch als Barde einen gewissen Ruf besaß, gründete bereits in Irland schon viele Klöster und brachte somit den christlich-katholischen Glauben nach Irland. Er beging jedoch den Fehler einen Kleinkönig namens Dermot bezüglich seiner Lebensweise zu tadeln und sah sich dadurch gezwungen,
Irland mehr oder weniger fluchtartig zu verlassen. Mit einer Schar Anhänger floh er also nach Schottland, wo er sich auf der Hebrideninsel Iona (damals Hy) niederließ und dort das erste Kloster gründete. Von hier aus begann er seine Missionsarbeit um sowohl den wilden schottischen Hochlandstämmen im Westen als auch den im Osten lebenden Pikten das Christentum näher zu bringen. Iona und Columba's Gründungen waren nach seinem Tod bereits schon so fest in das Bewußtsein der Schotten eingedrungen, daß Iona zu einer beliebten Begräbnisstätte für schottische, irische und sogar norwegische Herrscher geworden war. Auch heute kann man diese Begräbnisplätze auf Iona besichtigen; jedoch findet man hier im "Reilig Odhrain" nur noch Gräber aus dem 12. Jahrhundert oder später. Daneben findet man auch die Ruinen eines Nonnenklosters aus dem 13. Jahrhundert und die im 19. Jahrhundert restaurierte Iona Abbey, deren Ursprünge auf Kirchengebäude aus dem 8. und 10. Jahrhundert zurückgehen.
- St. Columba's 1. Buch
- St. Columba's 2. Buch
- St. Columba's 3. Buch
Das gesamte Dokument (also alle drei Bücher) steht Ihnen im Download-Dereich als PDF-Datei zum herunterladen zur Verfügung.
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