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Robert McGregor (1671-1734)
Robert "Rob Roy" McGregor (1671-1734)
Im Februar 1671 in Glengyle, an der Spitze von Loch Katrine in den Trossachs als 15. Sohn aus dem Clan der McGregors, geboren, gehörte der Sohn eines britischen Oberstleutnants dem Clan der McGregors an, der in den Bergen von Balquhidder angesiedelt war. Dort besaß er auch ein wenig Land für Viehzucht und kärglichen Ackerbau. Rob Roy, der ein Anhänger des katholischen James II war, sammelte nach der Thronbesteigung des Protestanten William III. 1689 eine Gruppe Clanangehöriger und weitere Anhänger des exilierten James II um sich, um in dessen Auftrag Widerstand gegen den neuen britischen König zu leisten. Die ersten Jahre begnügte sich die Gruppe mit Viehdiebstählen und ähnlichem. 1693 übernahm Rob Roy, der allgemein als kräftig und durchsetzungsfähig beschrieben wird, die Rolle des Clanoberhauptes der McGregor. Seine Kontrolle erstreckte sich nun über die Berge von Balquhidder bis zum Loch Lomond. Der Versuch als Viehhändler die Lebensumstände seines Clans zu verbessern, scheitert, weil er geborgtes Geld nicht zurückzahlen konnte. Auf der Flucht vor den Gläubigern flüchtete er sich in unzugänglichere Gebiete der Highlands, wo er bis zum allgemeinen Aufstand der Schotten gegen die Engländer und das Königshaus Hannover 1715 lebte.
Seine Parteinahme für die Stuarts führte zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte und zur Einziehung seines noch verbliebenen Besitzes. Seit dem befand er sich auch auf der Flucht vor den siegreichen Engländern. Durch die Vermittlung des befreundeten Duke of Argyll konnte aber wenigstens der Streit um das geliehene Geld beigelegt werden. 1722 ergab sich Rob Roy dann dem englischen General Wade. Als Hochverräter drohte ihm die Deportation nach Barbados, unmittelbar vor der Verschiffung wurde das ergangene Urteil aber durch eine Begnadigung aufgehoben. Rob Roy erhielt seine Rechte zurück und konnte nach Schottland zurückkehren, wo er noch bis 1734 lebte. Rob Roy wurde zwar mehrfach verhaftet, erhielt aber immer eine rechtzeitige Begnadigung. Später siedelte er nach Balquhidder und lebte vom verruchten Viehandel und den Schutzgeldern der örtlichen Farmer. Hier starb er am 28. Dezember 1734 und wurde auf dem Friedhof nahe Balquhidder begraben.
Als nationale schottische Figur wurde McGregor zunächst durch Volksballaden tradiert. Berühmt machte ihn aber der dreibändige Roman von Sir Walter Scott, der 1818 erstmals erschien. Auch wenn der schottische Widerständler nicht die Hauptfigur des Romans ist und die von Scott aus den Balladen destillierte Romanfigur wenig mit dem historischen Rob Roy - soweit dieser überhaupt zu bestimmen ist - gemein hat, dürfte erst der Roman für die Popularität des schottischen Volkshelden gesorgt haben. Scott hat ihn immerhin bewußt als "schottischen Robin Hood" angelegt, um so eine durchweg positive Identifikationsfigur zu schaffen.
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Sein Steckbrief |
Name |
Rob Roy McGregor |
Geboren |
im Februar 1671 bei Loch Katrine |
Vater |
Donald Glas, Clanoberhaupt der McGregors |
Mutter |
Margaret Campbell |
Brüder |
Iain und Duncan |
Ehefrau |
Mary Helen McGregor von Comar |
Kinder |
1. James, auch bekannt als "Hamis Mór" oder James der Große 2. Ranald 3. Coll 4. Robert, auch bekannt als Robin Oig oder "Young Rob" |
Gestorben |
am 28.12.1734 zu Hause; begraben nahe Balquhidder |
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